Die Küche von Federica & Co erneuert sich mit SapienStone

2021-01-08

Federica Barbaranelli ist die Eigentümerin von Federica & Co, eines Multifunktionsraums, der aus einem B&B, einem Einrichtungsgeschäft, einem Ort, in dem Kochkurse stattfinden, einem Workshop und vielem mehr besteht. Die in einer Villa aus dem 18. Jahrhundert im kantabrischen Cóbreces gestaltete Umgebung hat das Flair alter Zeiten und ist von einem großen Garten umgeben. 

Die Innenräume wurden vor kurzem renoviert, ohne den traditionellen Charakter des Hauses zu verfälschen; dabei wurde auch ein Restyling der Küche geplant. An diesem Raum hängt Federica nämlich ganz besonders.

SapienStone hat an der Renovation dieser Küche im Countrystil mitgearbeitet, in der die Arbeitsplatte Bright Onyx installiert wurde. Federica wählte sie aufgrund ihrer hellen Farbe und der eleganten Wirkung, die perfekt zu den Küchenfronten aus weißem Holz passt. Diese Textur hat eine weiße Grundierung, die von leichten, die Oberfläche auflockernden Äderungen durchzogen ist, ohne das edle Design dadurch zu beeinträchtigen.

Neben den ästhetischen Kriterien gefielen Federica besonders die Eigenschaften des Feinsteinzeugs SapienStone: Es ist widerstandsfähig, flüssigkeitsabweisend und pflegeleicht. 

Im folgenden Interview erzählt sie uns etwas über sich, über die Bedeutung, die die Küche für sie hat und über die Eindrücke, die ihr die Arbeitsplatte SapienStone vermittelt.
 

Erzähl bitte etwas über dich und deine Lieblingsbeschäftigungen. Wie wurde die Idee von Federica & Co geboren?

Ich heiße Federica Barbaranelli, ich kam vor 42 Jahren in Rom zur Welt, wo ich lebte, bis ich 13 Jahre alt war. Im Verlauf meines Lebens hatte ich schon von ganz klein auf das Glück, lange Zeit in anderen Ländern verbringen zu können, besonders in Frankreich, wo meine Familie väterlicherseits (sie stammt aus Rom und Vetralla, einem Dorf außerhalb von Rom in der Nähe des Braccianosees) in den 80er Jahren hingezogen war. Im Alter von 13 Jahren bin ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder in Spanien gelandet. Seither habe ich viele Abenteuer erlebt. 

Schon als kleines Kind fühlte ich mich immer als ein Wesen, das nicht zu dieser Welt gehört: Ich war ein ziemlich spezielles Mädchen und interessierte mich für Dinge, die meine Altersgenossen nicht begriffen oder vielleicht nicht ebenso intensiv und mit derselben Leidenschaft spürten, wie ich. Ich war neugierig, sensibel, fröhlich, immer in Bewegung, stets voller Lernlust, ich beobachtete die Welt, die mir gleichzeitig seltsam und super interessant vorkam und auch wenn ich irgendwie in der Wirklichkeit landete, lebte ich immer zwischen meiner eigenen Welt, in die ich mich zurückzog, und der menschlichen, greifbaren Realität. 

Ich habe schon immer alles geliebt, was mit der Küche zu tun hat. Meine Oma Valeria stand morgens früh auf, um auf dem Markt in Via Cola di Rienzo frische Mozzarella zu kaufen (die „Treccia“, eine Art Zopf, meine Lieblingsmozzarella), Pizza ohne Belag, Gemüse und den Kaffee bei Castroni. Sie kam zurück, ich schlief und wurde bei Tagesanbruch vom Duft der hausgemachten Nudeln und natürlich von Fleischsoße geweckt und jeden Morgen erwartete mich eine Crostata: Mürbeteigkuchen, zubereitet mit natürlichen Marmeladen. Schon der Duft, der aus dem Ofen kam, ließ mein Herz stärker schlagen! Meine Oma war eine ganz einfache Frau, aber sie machte ihre Küche zu einem Tempel voller Liebe, dem ich mich sehr vorsichtig näherte; ich erreichte dabei mit den Fingern knapp den Rand der Küchenablage. Ich war bloß 5 Jahre alt und der simple Vorgang des Kochens schien mir die schönste Liebestat der Welt zu sein. Da ich romantisch veranlagt bin, betrat ich eine Welt, die nie verschwunden ist und die meine Seele immer gehegt hat.         
 

Ich glaube dass zur selben Zeit meine Leidenschaft für die Musik, den Tanz, den Film und natürlich die Bücher begann. Die Bücher waren meine Welt. Ich entdeckte bereits, als ich noch sehr jung war, meine echte Leidenschaft: Das Schreiben. Ich wollte immer Schriftstellerin werden. Und die Kunst, sowohl die der Küche, als auch die der Musik, des Films, der Malerei, der Geschichte oder der Bildhauerei, ließen in mir ein Amphitheater wachsen, in dem ich allen meinen Träumen Form geben konnte. Die allerdings mehr in den oberen Sphären stattfanden als hier unten. 

Federica & Co ist durch Zufall entstanden. Vor 20 Jahren. Ich war soeben aus NY und Paris zurückgekehrt, wo ich kreatives Schreiben, vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und natürlich Kochen gelernt hatte, an der Cesar Ritz Escoffier. Ich kehrte gerade erst 23jährig nach Madrid zurück. Ich wollte schreiben, doch die Wirklichkeit drängte; abgesehen davon glaube ich, dass meine Zeit noch nicht gekommen war, um emotiv reif genug dazu zu sein, mich hundertprozentig dem Schreiben zu widmen. Ich eröffnete also mit meiner ersten Teilhaberin den ersten Federica & Co mitten in Madrid, in einem sehr speziellen Raum, wo sich Mode (die wir aus NY, Tokio, natürlich aus Italien, aus London oder Brasilien brachten…), Kunstausstellungen, viele Vintage-Gegenstände, Gartenbedarf, Küchenzubehör und praktisch alles ansammelte, was uns auf unseren Reisen durch die Welt ans Herz gewachsen war. Dann wurden mit den Jahren daraus 5 Federica & Co, der erste Concept Store wurde zu einem Projekt, das sich weiterentwickelte wie ein menschliches Wesen; das Projekt ging in mir auf und wurde praktisch zu einem Teil von mir, während ich mein Reifealter durchlief. 


Woran inspirierst du dich am meisten für deine Rezepte/deine Inhalte?

Zu Beginn war ich sehr technisch, ich wollte alles in die Küche stecken, was ich jahrelang gelernt hatte: Ich bin eine obsessive Person, wenn es darum geht, zu lernen und mir etwas anzueignen und meine Essenz zu nähren. Ich lernte also nicht nur kochen, sondern auch Weinkunde und während vieler Jahre reiste und lebte ich auf der Suche nach der Entdeckung neuer Rezepte, neuer Methoden, um mit eigenen Händen die klassischsten Rezepte zu verwandeln. Mit Frankreich und Italien stand mir ja schon eine gute Grundlage zur Verfügung, aber meine Neugier kannte keine Grenzen. Obschon ich nie darauf erpicht war, Auszeichnungen zu erhalten oder als Meisterköchin zu gelten oder ein Restaurant zu besitzen. Ich wollte nur wissen, wachsen und für die Leute kochen, die ich liebte. 

Ich habe alles gelesen, in vielen Ländern die Verwendung unbekannter Rohstoffe gesucht, auch auf anthropologischer Ebene untersucht, wie die Nahrung nicht nur unsere Geschichte und Kultur beeinflusst hat, sondern auch, wie sie auf den menschlichen Körper wirkt. 

Nach jahrelangen Erfahrungen und nachdem ich eindeutig eine Phase meines Lebens abgeschlossen hatte war mir klar geworden, dass es mich am glücklichsten machen und meinem Wesen am meisten entsprechen würde, wenn ich in die Hausfrauenküche, in die Küche der Großmütter, die einfache Küche zurückkehren würde. Allerdings, indem ich eine absolut heilige Abmachung mit den Rohstoffen einhielt. Einfach aber hervorragend in der Substanz.
 

Welche Bedeutung hat für dich die Küche, sowohl als Ort als auch als Erfahrung?

Es ist der Ort, wo dich das Herz hinbringt. Wo du die Gerüche der Kindheit riechst, wo du dich wiederfindest, wenn dein Leben in Brüche gegangen ist, wo du dich wiederfindest, wenn du dich verloren fühlst, wo du die Liebe spürst, die am Herd entsteht, aus Zeit und guten Zutaten. Wo man sich an den echten Sinn des Wortes Zuhause erinnert, wo alle Düfte herkommen, die dich nie verlassen werden und dich immer an den zartesten und süßesten Ort deiner Erinnerungen bringen werden. Wo man eine Familie gründen oder einfach bei einem Glas Wein und einem Teller Nudeln einen einzigartigen Abend verbringen kann. Wo man durch die simple Handlung einer Einladung zu einem Essen oder der Mitteilung eines Rezepts alle, die sich danach sehnen, mit Wärme erfüllen kann.

Kochen ist nicht einfach kochen. Es ist lieben, von A bis Z.


Was spürst du, wenn du an der Arbeitsplatte SapienStone stehst? 

Als erstes spüre ich Leichtigkeit. Es ist keine raue Oberfläche, sie stiehlt keiner Art von Küche die Show oder den Stil. Sie ist genauso perfekt für eine eher rustikale Bauernküche wie für eine supermoderne Stadtküche. Mir gefällt die Konsistenz des Materials, einfach aber elegant, hell und sauber, pflegeleicht, widerstandsfähig, und die Tatsache, dass sie sich jeder Umgebung anpasst. Die Variante Bright Onyx, für die ich mich entschieden habe, ein Weiß, das nie ganz weiß ist, hat der Küche ein unglaubliches Licht und wunderbare Helligkeit verliehen. 


Welcher der fünf Sinne wird in der Küche am meisten stimuliert?

Der Sehsinn natürlich. Das ist eine der offensichtlichsten Eigenschaften unserer Küche. Und dann natürlich der Tastsinn. Beim Betasten hat man das Gefühl, Samt zu berühren, doch gleichzeitig nichts Zerbrechliches, sondern etwas Konsistentes, Strapazierfähiges… Da ich gern auf althergebrachte Weise koche, ohne Geräte, liebe ich es, mit dem Messer direkt auf der Arbeitsplatte zu schneiden, die Lebensmittel mit den Händen zu bearbeiten und arbeiten zu können, wie man es früher machte. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit, aber mit der Technologie und einer Marke, die sich der Innovation und der höchsten Qualität verschreibt.
 

Welchen Sinn bevorzugst du?

Den Geruch, den Geruchssinn. Es gibt keinen anderen so wilden und unkontrollierbaren Sinn. Er trifft direkt ins Herz, ohne Umwege über den rationalen Gehirnapparat. Es handelt sich auch hier um eine Reise in die Vergangenheit oder in die Zukunft, durch die reinste Emotion. 


Was gefällt dir am besten an den Arbeitsplatten Sapienstone?

Die Farben, die Widerstandsfestigkeit, die Einfachheit, die Art, sich jedem Stil anzupassen, die Tradition natürlich, die in gewisser Weise noch handwerkliche Verarbeitung und das 100% Made In Italy, trotz der enormen Leistungen und Vorteile der Technologie. 


Wie würdest du die Arbeitsplatten Sapienstone mit einem Wort definieren?

Im Wesentlichen perfekt für Federica & Co.
Leicht.
„Chamäleontisch“. 
 

https://www.federicaandco.com/

http://www.federicastories.es/

https://www.instagram.com/federicaandco/

 


 

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